Unsere Politik

RTRS

Soja ist in Tierfutter ein unverzichtbarer Bestandteil als Proteinquelle. Mehr als 90 Prozent des Sojas, das wir essen, befindet sich ‚verborgen’ in Fleisch, Eiern und Milchprodukten. So ist beispielsweise für einen Hamburger von 100 g ca. 46 g Soja nötig (Quelle: milieucentraal.nl).

Die stetig zunehmende Sojaproduktion, die vor allem in Südamerika stattfindet, sorgt für diverse Umwelt- und soziale Probleme, darunter das Verschwinden wertvoller Waldgebiete, die Auslaugung des Bodens, Wasserverschmutzung durch den Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger; zudem verlieren viele Bauern ihr Land oder leben unter schlechten Arbeitsbedingungen.

Daher hat sich die Lidl-Gruppe 2012 dem Roundtable on Sustainable Soy (RTRS) angeschlossen, eine internationale Initiative, die nachhaltigen Sojaanbau fördert.

Darüber hinaus erwirbt Lidl RTRS-Zertifikate (Book&Claim Direct Trade) für die Menge an Soja, die nötig ist, um unsere Milchprodukte, Eier, Hühner-, Puten-, Schweine- und Rindfleisch zu produzieren.

Mit dieser Initiative unterstützen wir Sojabauern in Brasilien dabei, Schritt für Schritt auf zertifizierten, nachhaltigen Sojaanbau umzusteigen.

Lidl möchte einen langfristigen Prozess zur Umstellung auf dauerhafte Nachhaltigkeit in Gang setzen und andere Unternehmen dazu motivieren, gemeinsam eine nachhaltige Soja-Industrie aufzubauen.

Unser Ziel

Seit 2017 erwirbt Lidl RTRS-Zertifikate für die Menge an Soja, die nötig ist, um unsere Milchprodukte sowie Eier, Hühner-, Puten-, Schweine- und Rindfleisch zu produzieren.

Nachhaltiges Soja

Nachhaltiges Soja

Im Jahr 2017 betrug der Konsum von Sojabohnen weltweit 337 Millionen Tonnen, was sich bis 2050 verdoppeln wird. Der größte Teil des Sojas in Europa stammt aus Brasilien. Die „Lidl Soja-Initiative“ wurde ins Leben gerufen, um Landwirte beim nachhaltigen Anbau von Soja zu unterstützen. Diese hat nicht nur zu einem umweltfreundlicheren Anbau, sondern auch besseren Lebensbedingungen für mehr als 1000 Menschen geführt.